Das Angebot für die Douglas Übernahme


09.
Nov


DouglasDas Angebot steht. Der US- Finanzinvestor Advent möchte die deutsche Parfümeriekette Douglas übernehmen, die zuletzt Schwierigkeiten damit gehabt hatte, sich am Markt zu halten. Die Strategie der Investoren sieht so aus: das Wachstum der Parfümerien und der Schmucksparte Christ muss im Fokus der Änderungen stehen. Im Inland sowie auch im Ausland muss expandiert werden, um bei der Traditionskette zu retten, was noch zu retten ist.

Insbesondere die Aktionäre von Douglas waren interessiert daran, was der Investor aus den USA ihnen zu bieten hat. Bisher ist Advent nur das Grundkapital des Unternehmens sicher. Um die anderen Anteilseigner wird sich nun gekümmert. Die Gründerfamilie des Konzerns Kreke hat ihren 12,7 Prozent hohen Anteil am Unternehmen bereits an den Finanzinvestor verkauft, der bereit ist, bis zu 1,5 Milliarden Euro für Douglas zu zahlen. Mit Anteilen von 12,0 Prozent und 25,8 Prozent sind die beiden anderen Großaktionäre, das Drogerieunternehmen Erwin Müller und der Lebensmittelkonzern Oetker, ebenfalls mit aufgesprungen und haben eingewilligt, ihre Anteilsscheine für jeweils 38 Euro an den Investor abzugeben.

Die Übernahme des Unternehmens wird jedoch nur dann erfolgreich stattfinden, wenn Advent einen Anteil von mindestens 75 Prozent innehat. Bisher sind es nur 50,5 Prozent. Deshalb bot der Investor den übrigen Anteilseignern nun an, ihnen bis zum 4. Dezember ihre Aktien für 38 Euro pro Stück abzukaufen. Wird der Wert von 75 Prozent bis zu diesem Termin nicht erreicht, platzt die Übernahme.

Finanziert werden soll das Übernahmeangebot zum größten Teil mit Eigenkapital. Die Investoren der Advent Fonds zahlen dabei bis zu 795 Millionen Euro, hinzu kommen 830 Millionen Euro aus Krediten von neuen Geldinstituten, darunter auch Goldman Sachs. In den kommenden Wochen wird sich der Aufsichtsrat von Douglas zu dem Angebot äußern.

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