Der mobile Reiseführer fürs iPad – Marco Polo im Test


02.
Aug

Marco PoloReisenden dürfte dieser Name vielleicht schon bekannt sein, Neulingen erklären wir es kurz. Marco Polo gibt es zwar auch im Bekleidungsbereich, dieser Marco Polo steht jedoch für den meistverkauften Reiseführer in Deutschland und Europa. Dazu gehören außerdem Stadtführer, Sprachführer, Reise-Hörbücher oder Kartografien. Erkennbar sind die Produkte durch das gelbe Logo mit roter Aufschrift und einem Globus ähnlichen Gebilde zwischen den Begriffen. Seit einigen Jahren wurden auch Smartphones als Medium verwendet, um den Büchern gegenüber eine Alternative zu bieten. Wir beschäftigen uns heute zudem mit der iPad Variante, die kostenlos im App Store, beziehungsweise beim Zeitungskiosk, zu haben ist.

Marco Polo Menü

Intention

Der Marco Polo Reiseführer soll hauptsächlich Inspirationen für die nächste Reise bieten. Dabei werden Themen wie Service bezüglich Sicherheit, Preise und Planung angesprochen, Tipps für sportlich aktive Menschen rausgegeben, zum Beispiel zum Wandern, Klettern und Skifahren. Und es gibt Reportagen aus den verschiedensten Themengebieten und den verrücktesten Ecken der Welt. Das Ganze wird mit hochauflösenden Bildern und Videos, sowie Audiodateien untermalt.

Startseite

Das Hauptmenü der Marco Polo App besteht aus drei Fenstern, eines zeigt die aktuelle Ausgabe an, ein weiteres das dazugehörige Extra-Magazin für gesonderte Themen, und ein drittes Fenster, welches das Archiv darstellen soll. In letzterem könnt ihr auch ältere Ausgaben herunterladen. Apropos herunterladen, das solltet ihr bei jeder Ausgabe im heimischen WLAN machen, denn dank Bildern und Videos sind diese ziemlich groß und würden die Internetflatrate schnell erschöpfen.

Nun könnt ihr auf eure Ausgabe offline zugreifen und alle Inhalte der Printausgabe nutzen, jedoch mit einigen zusätzlichen Funktionen. Öffnet nun die heruntergeladene Ausgabe und ihr seht eine typische Frontseite, wie man sie auf Zeitschriften kennt. Die Besonderheit hierbei ist jedoch, dass ihr auf die einzelnen Kategorien, welche meist unten am Rand des iPads angezeigt werden, draufklicken und direkt zu dem entsprechenden Eintrag im „Katalog“ springen.

Die fortlaufende Navigation erfolgt relativ simpel, wenn man sich Mal daran gewöhnt hat. Klickt ihr doppelt auf den Bildschirm, öffnet sich am unteren Rand ein Inhaltsverzeichnis, oder eher eine Vorschau der nächsten Seiten. Diese könnt wieder direkt anwählen und zu der Stelle im Magazin springen. Geblättert wird durch das Wischen in der horizontalen Ebene, ferner blättert ihr durch das Ziehen des Bildausschnitts nach links vorwärts. Wenn ihr hingegen den Bildausschnitt nach oben schiebt, öffnen sich weitere Seiten, die mit dem Thema der „obersten“ Seite zusammenhängen.

Handelt es sich bei der Titelseite beispielsweiße um Internetnutzung im Ausland, wird nach einem Wisch nach oben die nächste Seite mit Vorschlägen zu Roaming Verträgen angezeigt und darunter zum Beispiel Tipps für geringeren Datenverbrauch.

Marco Polo Tutorial

Sonstige Funktionen

Viele Seiten einer Marco Polo Ausgabe haben kleine Plussymbole. Wenn ihr darauf klickt, öffnen sich Textfenster, die euch weitere Informationen liefern. Oft gibt es auch kleine Pfeile, die sich dann verschieben, eventuell neue Bilder zeigen und ebenfalls Textinformationen liefern.

Ebenfalls oft eingebaut sind eingebettete Videos oder wechselnde Bilder. Letzteres zum Beispiel, wenn man auf eine Seitenansicht einer Stadt klickt und dann eine Überlagerung mit Umrandungen und Markierungen sieht.

Fazit

Die App ist mehr als ein einfacher Reiseführer, hier werden eine Menge Themen angesprochen und in einer tollen Aufmachung präsentiert. Viele qualitativ hochwertige Bilder und Videos gibt es zu sehen, ein interaktiver Guide und eine spitzen Menüführung mit Quicklinks zu anderen Themengebieten fördern den Spaß am Lesen immens. Ein so umfangreiches Angebot, ohne etwas zu zahlen, kann man sich nicht entgehen lassen. Vom Marco Polo Reiseführer gibt es jeden Monat eine neue Ausgabe, die kostenlos im App Store erhältlich ist und auch über den systeminternen Zeitungskiosk aufgerufen werden kann.

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