Wolfgang Joop mit neuen Entwürfen zurück


27.
Sep


Er ist ohne Frage eine der Legenden der deutschen Modeszene und ohne sein Wirken hätte sich einiges hierzulande wohl nicht so entwickelt, wie es sich entwickelt hat. Die Rede ist von Wolfgang Joop, Modezar und Visionär. In den letzten Jahren ist es allerdings ein wenig ruhiger um ihn geworden. Das bedeutet jedoch noch lange nicht, dass der 67-Jährige sich zur Ruhe gesetzt oder nur die Füße hochgelegt hat. Ganz das Gegenteil ist der Fall, denn Joop meldet sich nun vitaler denn je zurück und präsentiert bei den berühmten Pret-a-Porter-Schauen in Frankreichs Hauptstadt und Fashionmetropole Paris die neuesten Entwürfe seiner Marke Wunderkind.

Präsentation im kleinen Rahmen in Paris

Angekündigt ist die Präsentation für Samstag, den 29. September. Dabei verzichtet Joop ganz bewusst auf die ganz große Bühne, sondern entschied sich für einen intimeren Rahmen. Auf einen Auftritt in der Modestadt Paris wollte er natürlich dennoch nicht verzichten. „Die Wiederauferstehung von Wunderkind zelebrierten wir in Potsdam, nun aber sind wir wieder dort am Start, wo Mode entsteht. Das ist mehr eine Frage der Ratio als eine des Gefühls. In Paris zählt die künstlerische Vision einer Kollektion mehr als Fragen nach praktischer Relevanz.“, so Joop in einem Interview, das er der Nachrichtenagentur dpa gegeben hat.

„In Deutschland gibt es große Talente“

Im Interview äußert sich der Modeschöpfer auch zu dem oft diskutierten Thema, ob es Designer aus Deutschland nicht besonders schwer haben in Paris. Hierzu gibt er an, dass sowohl Stil als auch Formel von Wunderkind in der französischen Hauptstadt sofort sehr gut angenommen worden seien. „Paris bildet als Endpunkt der Fashion-Veranstaltungen auch den Höhepunkt, bei dem intellektuelle und emotionale Qualitäten im Vordergrund stehen.“, sagt Joop. In Deutschland gebe es große Talente, jedoch gelte Mode hierzulande noch immer als etwas Vermeidliches. Dies zu ändern ist sicherlich keine leichte Aufgabe, aber wenn es einer schaffen kann, dann sicherlich einer vom Kaliber Wolfgang Joops.

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